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Baku. Das Finale des Eurovision Song Contest wird schräg, bunt und voller Retro-Pop: Im ersten Halbfinale qualifizierten sich am Dienstagabend unter anderem die russischen Omas der Gruppe Buranowskije Babuschki und die hyperaktiven irischen Jedward-Zwillinge mit ihren Partysongs für den Wettbewerb am Samstag.
London. Frei, unabhängig, ein bisschen exzentrisch, aber meistens ziemlich stilsicher: Fällt der Name Gunter Sachs, scheint gleich ein ganzes Lebensgefühl mitzuschwingen.
München. Der als Skandalregisseur bekanntgewordene Katalane Calixto Bieito hat am Münchner Residenztheater Anton Tschechows «Kirschgarten» auf die Bühne gebracht.
Chicago. Ohne diesen Mann gäbe es keinen gemütlichen Fernsehabend: Der Amerikaner Eugene Polley erfand in den 1950er Jahren die erste kabellose Fernbedienung. Er starb am Sonntag in einem Krankenhaus in der Nähe von Chicago, wie sein ehemaliger Arbeitgeber mitteilte, die US-Elektronikfirma Zenith. Polley wurde 96 Jahre alt.
Nürnberg. Da sitzt er, der 13-jährige Albrecht Dürer. Ernst und nachdenklich begrüßt er als leuchtend weiße Marmorplastik die Besucher in der Ausstellung «Der frühe Dürer» im Germanischen Nationalmuseum.
Cannes. Bruce Willis war da. Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard auch. Eva Longoria, Peter Doherty und Isabelle Huppert ebenso. Die Liste der Cannes-Stars auf dem Festival ist lang. Einer aber versetzte die Fotografen, Journalisten und Autogrammjäger wieder in fast hysterische Aufregung: Brad Pitt.
Aachen. Haben die Jungs von der Technik das Dirigenten-Podest im Orchestergraben ein paar Zentimeter aufgepolstert? Oder ist Marcus Bosch so gewachsen während der zehn Jahre als Generalmusikdirektor in Aachen, dass seine blonden Locken neuerdings auch im Parkett zu sehen sind?
Aachen. Recht verblüfft wirkte so mancher Premierengast in der Aachener Kammer angesichts der wortmächtigen Bühnenfassung von Juli Zehs Roman «Spieltrieb».
Schleiden. Wenn man dann auch die dritte Etage geschafft hat und damit auch das Afrika-Triptychon mit Löwe und Büffel in weiter Steppe, dann fragt man sich leicht ermattet schon, was das denn alles jetzt soll: die Ausstellung, aber auch die ganze Aufregung drum herum.